Foto: Lapresse

DER ZEITUNGSZUPFER | DRAGHI GRINST

Georg Dekas
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23. März 2025

Der un-heimliche Macher hinter den EU-Kulissen hat gut lachen. Die Urscheln tun, was er sagt.

Wenn je es einen wundern täte, warum der Wende-Merz jetzt Schuldenpolitik betreibt und seine Landsmännin Ursula (ungewählt) in Brüssel das Echo dazu gibt mit 800 Milliarden Euro an Schulden für die Aufrüstung, dann müsste man nur den Blick nach Rom lenken, wo ein Herr im Senat sitzt, der Mario Draghi heißt, vom Zeitungszupfer ‚der Drache‘ genannt.

Die Deutschen tun das, was ihnen Mario einflüstert (tirolisch heißt das „Hinten nochi reitet die Urschel“). Schon als er den berühmten Spruch zur Euro-Rettung tat „Whatever it takes“. Der Spruch „Koste es, was es wolle“ wurde später auf den Ukraine-Sieg umgemünzt und ist jetzt offensichtlich wieder notwendig, um die EU vor dem Zusammenbruch zu retten.

Nicht lange ist es her, da machte der Draghi-Plan Schlagzeilen, mit 700 Milliarden jährlich an Gemeinschaftsschulden die EU aufzupäppeln. Nun, die aktuelle Rüstungsblase („Werben für Sterben“, wie es der Wegscheider ausdrückt), ist nichts anderes als dieses Draghi-Paket in neuer Verpackung (Tarnfarbe). Ein (ungewählter) Römer beherrscht die EU.

Der Ausschnitt aus einer Dolomiten-Titelseite (19 mar 25) illustriert diese Sachlage bestens

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